Mittwoch, 24. November 2010

Der Weg ist das Ziel

Freunde des blauen Planeten,

lang lang ist es her (um genau zu sein 7 Monate), da kehrte ich von weit her zu euch nach Haus zurück. Jetzt ist es mal wieder so weit: I'm back on track! Quer durchs gesamte Rheinland hat es mich geführt, vorbei an hohen Bergen und alten Burgen bis nach Frankfurt am Main.
Allein die Reise hierher mit "sänk ju for träwelling wis deutsche bahn" ist schon eine schöne Sache... man sehe großzügig von 45 min Verspätung in Köln ab. Wie gesagt, man sieht eine Menge uralte Dörfer und Burgen. Eine nach der anderen, gut erhaltene, etwas zerfallene und solche, die mich an mein Pappmodel aus der Grundschule erinnern: total zerstört. Bei mir war das allerdings der Kleber schuld und nicht die barbarischen Angreifer. Sogar die Loreley konnte ich erblicken... dazu habe ich aber leider die Geschichte nicht mehr im Kopf gehabt. Weiß die zufällig noch jemand?

Angekommen auf dem Frankfurter Bahnhof musste ich mir ersteinmal orientieren, das ist beim ersten Anblicks eines Kopfbahnhofes schon schwierig. Schließlich fahren die Züge nicht einfach durch sondern enden einfach mittendrin vor riesigen Metallvorrichtungen, die eine gewisse Ähnlichkeit mit Streckbänken haben.
Das Hostel war jedoch nicht schwer zu finden: raus ausm Bahnhof, über die Straße, schon da!
Ich hatte ja so meine Zweifel: ein Hostel in Deutschland, naaa ob das was sein kann...? Bisher muss ich allerdings sagen: alles in bester Hostelmanier vorhanden. Die Betten sind durchgelegen, das Bad hat Haare auf dem Boden und ein Haufen lustiger Menschen tummeln sich im Internetcorner ;) Die Küche ist leider etwas klein geraten, aber für die allgemeinen Backpackerpasta reichts doch gerade.

Danach noch schnell in den Supermarkt geflitzt, einmal quer durchs Rotlichtmillieu (das liegt hier direkt nebenan), vorbei an der EZB und schon ist man mittendrin im Leben.. ähm auf dem Weihnachtsmarkt. Das konnte ich mir heute allerdings nicht mehr geben, das kommt dann vllt morgen. Erste Kuriosität von Frankfurt: im Gebäude der EZB gibt es tatsächlich ein Euro Cafe, so eine Art Toruist Information rund ums liebe Geld. Schauderhaft!

In diesem Sinne,
gute Geschäfte!

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