Freitag, 12. März 2010

Australia Zoo

Freunde der Artenvielfalt,

Freitag war es endlich soweit: mein Besuch im Australia Zoo. Allen, die nicht wissen, worum es sich dabei handelt sei gesagt: Dieser Zoo ist das Lebenswerk des weltweit bekannten „Crocodile Hunters“ Steve Irwin. Dieser ist leider im Jahre 2006 verstorben, da er mit lebensgefährlichen Stachelrochen schwimmen gegangen ist und naja, erstochen wurde.
Das Wetter sah morgens um viertel vor sieben recht einladend aus und so machte ich mich in aller Herrgottsfrühe auf, um den Coach von Noosa Heads zum Zoo zu erreichen. Nach ca. 50 Minuten Fahrt war ich dann endlich da und versuchte mich mit Hilfe einer Karte auf dem Gelände zurecht zu finden. Der Zoo ist einfach riesig und zusätzlich kann man sich viele verschiedene Tiershows angucken. Zuerst führte mein Weg vorbei an Reptilien und Kookabooras zu den Ottern, die in einer Vorführung gefüttert wurden. Niedliche Kerlchen, aber die stinken vielleicht!
Nach dieser lehrreichen Station ging es weiter, durch eines der vielen Krokodilgehege zu meinem ersten Highlight des Tages: die morgendliche Elefantenfütterung. Bei dieser darf Mann und Frau nicht einfach nur zuschauen. Nein, es werden Eimer mit Obststücken aufgestellt und jeder darf vor zum kleinen Zaun um die grauen Riesen eigenhändig mit Vitamin C zu versorgen. Das war ein Spaß! Ganze 3 Mal habe ich mich wieder hinten angestellt um nochmal vor einem Dickhäuter zu stehen. So etwas kann ich nur jedem empfehlen, ich glaube das war eine der coolsten Sachen, die ich jemals in meinem Leben gemacht habe.
Im Anschluss gings dann durch weitere Krokodilgehege zur „Wildlife Warrior Show“ im Crocosseum. Hier fliegen einem knallbunte Papageien und schwarze Kakadus um die Ohren, das man Angst bekommt, sie könnten einem auf dem Kopf landen. Tierpfleger laufen mit Schlangen auf den Armen durch die Reihen und man kann alles aus nächster Nähe bewundern. Bis auf die Hauptattraktion, die zum Schluss der Vorführung hereingeholt wird: ein freilaufendes Salzwasserkrokodil von ca. 3 Meter Länge. Gut das ein Zaun das ganze sichert! Mit ein paar Fleischstücken wird das Urzeitmonster aus dem Wasser gelockt und zu Sprüngen animiert. Nicht ganz ungefährlich das Ganze, deshalb liefen auch unzählige weitere Pfleger um das Showgelände herum. Nur 2 durften sich mit dem Kroko drinne aufhalten. Und was lernen wir dabei? „Crocs rule!“
Mein Weg führte weiter zu den Tasmanischen Teufeln, Koala Island und meinem Lunch-Stopp mit Marmeladenbrot und Joghurt. Von dort aus machte ich mich auf um die Koala Show zu sehen, in der allerlei Interessantes (das ich aber schon aus dem Besuch im Koala Krankenhaus in Port wusste) erzählt wurde und man am Ende einen der Kleinen über den Pelz streicheln durfte.
Weiter ging es dann ins Känguru Gehege „Roo Heaven“. Dieses kann man sich als eine große umzäunte Grünfläche vorstellen, in denen Kängurus frei herumlaufen, äh hüpfen. Am Eingang kann man eine Tüte Futter kaufen und die Tiere aus der Hand füttern. Da sich die Roos aber schon so sehr daran gewöhnt haben, braucht man eigentlich gar kein Futter in der Hand zu haben um sie anzulocken und an der Hand schnuppern zu lassen. (So hab ich es gemacht.)
Nach einer Runde durch eine Wetlands Area mit großen Vögeln, die sich fast allesamt nicht haben blicken lassen, stand dann das zweite Highlight des Tages an: Fotosession mit einem Koala. Gegen 20$ darf man ein kleines graues Kuscheltier auf den Arm nehmen und davon wird dann ein Foto geschossen. Das war sowas von cool, wer in seinem Leben sonst noch einen Koala auf dem Arm hatte, hebe bitte jetzt die Hand! HA HA!
Zum Abschluss habe ich mir noch das Tigergelände angeschaut und ich muss sagen: mein lieber Herr Gesangsverein, die haben ein richtig tolles Leben in ihrem Tempel. Ausreichend Platz zum Toben und sogar einen eigenen Pool. Eine Schande, dass nicht jeder Zoo so ausgerüstet ist. Hier laufen keine traurigen Katzen den ganzen Tag am Zaun auf und ab, weil kein Platz vorhanden ist.
Und hier endet auch schon der Bericht, mit dem gelben Bus gings zurück nach Noosa und dann mit dem Hostel Bus zurück in die gute Stube.

In diesem Sinne...

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