Mittwoch, 3. Februar 2010

Die Party beginnt...

Freunde des Wischmopp,

genau dieser hat gefehlt. Schmutz und Dreck, wohin das Auge reicht. Aber von vorne...
Sonntag führte uns die Reise zum nächsten Stop Byron Bay, seines Zeichens am Cape Byron gelegen, dem östlichsten Punkt des australischen Festlandes. Die 9 Stunden lange Fahrt durch den Regenwald, vorbei an gefühlten Millionen von Kängurus, endete mitten in der Nacht am Transit Terminal, wo eingentlich der Pick Up Service warten sollte. Aber: keiner da. Welch ein Wunder. Nach einiger Zeit des wartens wurden wir dann allerdings doch noch von ein paar Jungspunden mit Sprinter aufgesammelt, die 2 isländische Mädels abholen sollten. Naja, Island war ein wenig weit hergeholt, aber wir waren tatsächlich gemeint. Also rein in den Transporter, rauf auf die Straße und raus... ja, in den Dreck. Erstmal mussten wir lange an der Rezeption warten, da gerade das Endspiel der Australian Open im TV lief und man das als Rezeptionist natürlich keinesfalls verpassen darf. Kurz darauf wurden wir in das "Zimmer" verfrachtet: ein stinkendes dreckiges Loch, in dem mir als erstes die Karkerlaken aufgefallen sind. Na super, tierische Mitbewohner sollte es also auch geben. (Eigentlich gibt es die putzigen Käfer hier überall, aber auf dem Zimmer habe ich sie noch nie angetroffen) Zusätzlich waren die Schaumstoffmatratzen in den ungesicherten Hochbetten bis aufs letzte durchgelegen. Eigentlich hätte man sie gar nicht gebraucht und direkt auf dem Lattenrost schlafen können.
Nach einer wenig erholsamen Nacht ist Team SWE-GER auch direkt wieder ausgecht und hat sich ein neues Hostel gesucht. Nicht der grandiose Luxus (16er Zimmer mit allerlei Durcheinander auf dem Boden) aber durchaus akzeptabel. Es stank nicht und sogar eine Klimaanlage auf dem Zimmer, hervorragend. Naja die Bäder könnten etwas sauberer sein, aber als Deutsche braucht man ja immer was zu meckern :-) Positives Highlight: freies W-Lan.

Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, wurde dann gestern erstmal der Ort besichtig. Typische Touristenfalle, Souvenirgeschäfte und Restaurants mit überhöhten Preisen. Aber nett ist es doch, keine gFast Food Kettenrestaurants und keine Hochhäuser. Der Strand ist geschätzte 5 km lang und weiß wie Schnee... wenn er nicht grad von Sturmwellen überflutet ist.
Ein Must-See der Region ist das schon erwähnte Cape Byron. Nach ca. 1 Stunde steilem Aufstieg durch fast schon tropischen Regenwald gelangt man an den "most easterly point of the australian mainland". Nicht sehr spektakulär (ich hätte spätestens hier ein MC Donalds erwartet), aber die Aussicht auf das Meer ist grandios. Manchmal sollen hier auch Delphine vorbeischwimmen, das Glück hatte ich leider nicht. Des weiteren kann man einen "historichen" Leuchtturm von sage und schreibe 1901 besichtigen. Ja, wie schon des öfteren erwähnt, Alter ist relativ.

Der Abend wurde mit einer äusserst gesunden Mahlzeit gefeiert, Gemüsesandwich und Wassermelone. Was für ein gelungener Tag!

In diesem Sinne,
guten Hunger!






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