Montag, 8. Februar 2010

Backpackers Big Night Out (in blue)

Freunde der digitalen Welt,

was bin ich froh, dass es eben diese gibt. So konnte ich meinem letzten Samstagabend einen ganz besonderen Anstrich in der Farbe blau geben.

Anlass des ganzen war eine organisierte Party Tour im Nachtleben von Surfers Paradise, 30$ zahlen für 4 Bars + 4 Getränke, Hut, Armband, Knicklicht & 110$ sparen.

Zu Beginn gab es ein inkludiertes BBQ um 18 Uhr, welches aus Würstchen und Brot bestand, was für mich nicht den Hit des Tages darstellte. Von daher wurde meinerseits selbst gekocht, um neidische Blicke zu erdulden. Mit gut gefülltem Magen tingelten dann diverse Mitfeiernde inkl. mir in Richtung Zimmer zurück, um sich für den Abend aufzustylen. Wozu ich allerdings geduscht habe, war mir 2 Minuten später schon nicht mehr klar, als der Schweiß wieder zu rinnen begann.

Um 21 Uhr begann dann der Spaß, ein großer Bus mit lauter Partymusik und vielen bereits angeheiterten Menschen an Bord fuhr am Hostel vor und chauffierte uns zur ersten Bar. Leider hatte es unterwegs zu regnen begonnen, so dass die meisten Mädels bereits beim Aussteigen ihr Partyoutfit bzw Make Up ruiniert sahen und ich mich zum zweiten Mal fragte, wozu ich geduscht hatte.
Wie sich später noch herausstellte, war es nicht einfach nur eine mittelschwere Sintflut, die da über uns hereingebrochen war. Nein, es handelte sich um einen Blizzard, der auch noch die nächsten Tage anhalten sollte und sogar Boote weggespült hatte.

Da es nach dem Besuch dieses ersten Etablissement nicht aufhören wollte zu schütten, konnten wir den Live Gig in der zweiten Bar nicht besuchen, da die restlichten Einrichtungen zu Fuß erreicht werden sollten. Notgedrungen wurden wir dann in einem benachbarten, viel zu schicken Restaurant/Bar einquartiert. Den meisten hat es nicht gefallen, als Backpacker will man schließlich nicht aus auf Hochglanz polierten Sektgläsern trinken, sondern Bierdosen und Plastikbecher in den Händen halten.

Die dritte hielt dann auch genau das wieder bereit. Mein persönliches Highlight des Abends war Bar Nr. 4 namens "The Bedroom". Das gesamte Kellnerinnenpersonal hatte nichts als Unterwäsche an (zur Freude aller männlichen Besucher) und rings um die Tanzfläche herum waren Betten verteilt. Ein einmaliges Ambiente, das ich so noch nie gesehen habe.
Dort endete der Abend für mich dann aber auch und ich konnte glücklicherweise trockenen Fußes wieder ins Hostel zurückkehren.

In diesem Sinne,
perti heil!



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